10. Oktober - 11. Oktober 2026

Hamburg präsentiert sich gern als „weltoffene“, liberale Stadt. Die große Unterstützung, die die Nationalsozialisten auch in Hamburg aus der Bevölkerung erfuhren und die Bedeutung von Hamburg als „Führerstadt“ passen nur schwer in dieses Bild.
Wie konnte das NS-Regime auch in Hamburg so viel Unterstützung aus der Bevölkerung gewinnen? Welche oppositionellen Strömungen, welchen Widerstand gab es, und welcher Verfolgung war die Opposition ausgesetzt? Wie erging es den verfolgten Menschen nach 1933? Schließlich sprechen wir auch darüber, was nach der Befreiung passierte und wie der Kampf um Erinnerung und Entschädigung aussah und aussieht.

Wir schauen uns verschiedene Orte der Verfolgung und des Widerstands in Hamburgs Innenstadt an und besuchen Gedenkstätten, zum Beispiel die Ausstellung Israelitische Töchterschule.

Uhrzeit: Samstag/Sonntag jeweils 10 Uhr bis 16:30 Uhr

Preis: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Seminarleitung: Anke Schwarzer

Veranstaltungsort: VHS-Haus Dr. Alberto-Jonas, Karolinenstraße 35, 20357 Hamburg

Anmeldung

Buchungen sind für diese Veranstaltung nicht mehr möglich.